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Vom Leben vergessen

Ein Dokumentarfilm, der brutale Wahrheiten ans Licht bringt - über Menschen mit Schlaganfall, für die es nach der Reha keine Lebens- und Wohnmodelle gibt, mit denen man noch aktiv am Leben teilhaben kann. Und die mit der Corona-Pandemie und ihren Folgen vollends in Vergessenheit geraten sind. Es ist ein Film über eine Betroffene: Barbara Pfersich.

Es gibt drei harte Wahrheiten, die Barbara Pfersich komplett herausgefordert haben: ein schwerer Schlaganfall zwang sie vor 8 Jahren mit 64 Jahren und frisch in Rente, statt ins pralle Leben - in den Rollstuhl. Danach landete sie, ohne Zukunftsperspektive auf dem "Abstellgleis Altenpflegeheim". Sie kämpfte sich, gegen alle Widerstände zurück ins Leben, konnte wieder gehen. In der Corona-Pandemie erkrankte sie selbst an dem Virus, überlebte zum zweiten mal, wurde durch die Quarantäne völlig isoliert und schließlich, über Monate, von allen vergessen.

Der Film ist sehr konkret und authentisch über eine andere Art von Kampf ums Überleben. Er handelt von einer mutigen Frau, die weder ihren Humor noch ihre Power verloren hat, trotz aller Widrigkeiten. Barbara Pfersich gibt nicht auf, ihr größtes Ziel zu erreichen: ihre Mobilität wieder zu erlangen und in einem menschenwürdigen Umfeld selbstbestimmt zu leben. Ihre Vision: dass es endlich menschenwürdige Lebensformen gibt - für sie und die Tausende andere Betroffene.

Erzählt von der Dokumentarfilmerin Sabine Willmann und Oliver Heise (Ton), aufgezeichnet in der Karlskaserne Ludwigsburg. Als Corona-Zeitkapsel. Begleitet von der Therapeutin Luzia Brauchle.

Zu sehen unter https://coronography.net. Zu finden unter Ludwigsburg.


VOM LEBEN VERGESSEN // FORGOTTEN BY LIFE from Sabine Willmann on Vimeo.